Halbe Kehrwoche »

kessel.tv hat’s gese­hen: Offen­sicht­lich gilt die Kehr­wo­che man­cher­orts bis zur Hälfte der Treppe, und „genau so wird’s au gmacht“. Sau­ber!

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Vorne rein, hinten raus

Seit 27. Januar gilt im Bus: Vorne einsteigen

Vorne rein – hin­ten raus: Das gilt seit ges­tern bei den Bus­sen der SSB.

Wie sind Ihre Erfah­run­gen mit dem „neuen“ Sys­tem (wenn ich mich recht ent­sinne, gab’s das Mitte der 80er schon mal)? Funk­tio­niert das – auch mor­gens an hoch fre­quen­tier­ten Hal­te­stell­len wie dem Haupt­bahn­hof? Oder hält sich eh kei­ner dran (auch das gab’s Mitte der 80er schon mal ;-) ). Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Das macht keine Schule

Aha. In Stutt­gart gibt es der­zeit 216 Schu­len, die von ins­ge­samt rund 90.600 Schü­lern besucht wer­den. 90.600 – das sind rund 15% aller Stutt­gar­ter Ein­woh­ner. Der Zustand der 216 Schu­len gilt mit­un­ter als „unge­nü­gend“, wie spä­tes­tens jetzt Bege­hun­gen durch Drees & Som­mer offi­zi­ell bekannt wurde. Rund 2.000 Män­gel und Hin­weise wur­den auf­ge­nom­men, der Finanz­be­darf für die Sanie­rung liegt je nach Schät­zun­gen zwi­schen 300 und 450 Mil­lio­nen Euro.

Da ver­wun­dert es nicht, dass OB Schus­ter Teile des Bil­dungs­we­sens lie­ber an ehren­amt­li­che Hel­fer out­sour­cen will. Nichts gegen eine Bil­dungs­pa­ten­schaft im All­ge­mei­nen. Vor dem Hin­ter­grund der Tat­sa­che, dass jah­re­lang zu wenig in die Schu­len inves­tiert wurde (und man jetzt ein denk­bar schlech­tes Zeug­nis dafür aus­ge­stellt bekommt), jedoch eine inter­es­sante – um nicht zu sagen: frag­wür­dige – Initiative.

Viel­leicht hat man auf Sei­ten der Stadt Schu­len und Schü­ler zu sehr als Kos­ten­stelle statt als Inves­ti­tion betrach­tet. Ging ja nur um 15% der Ein­woh­ner, die zudem keine Steu­ern zahlen.

Im wahrsten Sinne des Wortes: Lehrgeld

Man hat den Sanie­rungs­stau der Bau­ten aus den 60er und 70er Jah­ren unterschätzt.“

Stutt­garts Ers­ter Bür­ger­meis­ter Michael Föll zu den benö­tig­ten 350 bis 400 Mil­lio­nen Euro Sanie­rungs­kos­ten für Schulgebäude.

Wir waren nicht mutig genug, mehr Geld in die Sanie­run­gen hineinzugeben.“

Iris Rip­sam (CDU) zur ver­fehl­ten Haus­halts­po­li­tik der ver­gan­ge­nen Jahre.

Die Parkraub-Manager »

Joe Bauer von den Stutt­gar­ter Nach­rich­ten über das Park­raum­ma­nage­ment West

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150.000 Parkverstöße sind die Vorgabe

In ziem­lich genau einer Woche ist es soweit: Das „freie Par­ken“ im Stutt­gar­ter Wes­ten weicht dem „Park­raum­ma­nage­ment Stuttgart-West“. Zum 1. März ist es vor­bei mit kos­ten­freien Park­plät­zen, denn schließ­lich will das leere Stadt­sä­ckel gefüllt werden.

Stimmt doch gar nicht, moniert die Stadt. Sie will mit der Bewirt­schaf­tung von rund 10.400 Park­plät­zen kein Geld ver­die­nen, denn „die erwirt­schaf­te­ten Über­schüsse des Park­raum­ma­nage­ments sol­len für die Schaf­fung von zusätz­li­chen Bewoh­ner­stell­plät­zen in Stuttgart-West ver­wen­det wer­den.“ Sagt sie zumin­dest auf der Web­site. Dass jedoch für die Über­wa­chung des Park­raums 30 zusätz­li­che Stel­len geschaf­fen wer­den, die laut Dop­pel­haus­halt 2010/2011 rund 150.000 Park­ver­stöße im Wes­ten – alleine in 2011(!) – ahn­den sol­len, lässt die Stadt an die­ser Stelle lie­ber unerwähnt.

Der Ver­dacht liegt also nahe, dass es gar nicht darum geht, die Park­si­tua­tion zu ver­bes­sern – son­dern über Park­ver­stöße eine ordent­lich sie­ben­stel­lige Summe für die Stadt­kasse zu akqui­rie­ren. Den Käm­me­rer wird’s freuen, dem Anwoh­ner ist’s ein Dorn im Auge.

Parken in West oder „Parkeninvest?“ »

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