Besucht den Stuttgarter Bundespräsidenten
Wenn man in Stuttgart Theodor Heuss erwähnt, wird das unmittelbar mit der „Theo“ gleichgesetzt – jener Meile, auf der Tempolimite außer Kraft gesetzt zu scheinen. Aber um die geht es hier nicht.
Es geht um Theodor Heuss, den ersten Bundespräsidenten unserer Republik (1949−1959), und insbesondere um das Theodor-Heuss-Haus oben auf dem Killesberg. (Ich weiß – Heuss war kein wirklicher Stuttgarter, aber die Headline bringt einfach mehr Leser. Doch zurück zum Thema.)
Das Theodor-Heuss-Haus feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Das ist nicht nur erfreulich, sondern umso mehr erwähnenswert, da viele Stuttgarter das Haus gar nicht kennen. Dabei – und das freut den Schwaben – ist der Eintritt in die Wohnräume frei und man erhascht einen Einblick in das Wirken Heuss‘ nach seiner Amtszeit. Absolut empfehlenswert ist die Dauerausstellung: Heuss‘ Leben wird von früher Kindheit bis zu seinem Tod 1963 akribisch aufgearbeitet, dargestellt mithilfe zahlreicher Exponate und Dokumente aus jenen Zeiten. Es lohnt sich, Zeit mitzubringen!
Also: Hingehen, staunen, und sich über das Wirken eines Bundespräsidenten freuen, der mit bezahlten Urlauben, gesponsorten Veranstaltungen oder „interessanten“ Immobilienkrediten nichts zu tun hat. Zumindest, was den Häuslebau anbelangt, ist das belegt: Dafür gab’s nämlich einen ganz normalen Bausparvertrag bei der Wüstenrot.
Und noch was: Das Theodor-Heuss-Haus hat auf Facebook gerade mal 75 Fans. Könnt ihr das bitte mal ändern? Like this! Danke.
Alle Infos zum Heuss-Haus gibt’s auch hier: http://www.stiftung-heuss-haus.de/html/theoheusshaus.html
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