Das Schauspiel Stuttgart und die brotlose Kunst

„Es gibt keine Zufälle im Leben“ pflegt so man­cher Mensch zu sagen. „Nicht mal auf Face­book“, möchte ich hinzufügen.

So brachte mein News­stream gerade eben fol­gende inter­es­sante Kom­bi­na­tion zweier Mel­dun­gen: Die eine geschrie­ben vom Schau­spiel Stutt­gart auf der Suche nach einem unent­gelt­lich arbei­ten­den Regie­hos­pi­tan­ten, die andere – fast zeit­gleich ver­fasst – vom Clus­ter­ma­nage­ment Kul­tur– und Krea­tiv­wirt­schaft in NRW.

Letz­tere greift einen Bei­trag aus der Süd­deut­schen auf, nach dem „etwa 50 Pro­zent der dar­stel­len­den Künst­ler von ihrer Kunst allein nicht leben kön­nen“.

Kein Wun­der – wenn schon von Hos­pi­tan­ten­bei­nen an der Frei­wil­li­gen­dienst auf der Tages­ord­nung steht. Für ein paar Tage – ok. Für eine Woche – auch noch gut. Aber zwei Monate Arbeit für Lau? Nicht mal ein war­mes Mit­tag­es­sen oder ein VVS-Kärtchen ist drin? Wow.

Dass diese Kostenlos-Kultur auch in Stutt­garts Kul­tur­be­trie­ben prä­sent ist, finde ich bedau­er­lich, schade und trau­rig zugleich. Und für eine Stadt wie Stutt­gart auch ein wenig beschä­mend, oder?

Die Sache mit der Bildredaktion bei der STZ

Liebe Stutt­gar­ter Zeitung,

über die Sache mit der Bild­re­dak­tion müsst ihr noch mal nach­den­ken. Oder mir zumin­dest erklä­ren. Denn den Zusam­men­hang zwi­schen dem Arti­kel „Geden­ken an Japan“ und dem Foto mit der BU „Ein Schirm in der Tasche ist ver­gan­ge­nen Monat kein Feh­ler gewesen.“ erschließt sich mir nicht. Echt nicht.

Danke
Euer Kehrwochenblog